Die Sieben Zeiten. Teil 4: Supernova SN1054 und die Vertreibung aus dem Paradies

1. In diesem Beitrag wird die Bedeutung der Supernova SN1054 im Plan Gottes aufgezeigt, die sich in vollerem Umfang durch die Anwendung der sieben Zeiten offenbart.

Sie ist ein Zeichen, eine Zeitmarke, die die Vertreibung aus dem Paradies festhält.

Die Supernova SN1054 hat sogar eine zweifache Bedeutung weil in dem Jahr der Sternexplosion auch die Kirche in Ost und West zerrissen wurde, und zwar genau in der Mitte des beobachteten Helligkeitsmaximums.

2. Berechtigung der Erforschung der Zeichen im Universum

Genesis 1:14
14 Dann sprach Gott: „Es sollen Leuchten werden am Gewölbe
des Himmels, um zu scheiden zwischen der Nacht und dem Tag, und sie
sollen als Zeichen dienen sowohl für die Festzeiten als auch für die
Tage und Jahre!

Die drei heiligen Könige haben Jesus Christus als Messias erkannt und gefunden durch die Beobachtung der Zeichen des Himmels.

In seinem dritten Band zu „Jesus von Nazareth“ sagt uns Papst Benedikt XVI: „Der Kosmos spricht von Christus“. Er erwähnt dabei auch Johannes Kepler der eine der sehr wenigen Supernova Ereignisse beobachtet hat, SN1604, „Kepler’s Supernova“.

3. Größe und Seltenheit eines Supernova Ereignisses

Mit Supernova wird der Tod eines Sterns in einer gewaltigen Explosion bezeichnet. Nur wenige, besonders massereiche Sterne erfüllen die Bedingungen die zu einem Ende als Supernova führen.

Bei der Explosion leuchtet der Stern für einen kurzen Zeitraum heller als Millionen Sterne oder sogar heller als die gesamte Galaxie.

Es wurden nur wenige Supernova in der Geschichte der Menschheit beobachtet. Es ist schwierig aus den alten Aufzeichnungen wirkliche Supernova von anderen, unbedeutenderen Ereignissen zu unterscheiden die nur lokal das Sonnensystem oder nur die Erde betroffen haben. Einige Ereignisse konnten aber in unserer Zeit von den Astronomen dadurch bestätigt werden dass die Überreste der Sternexplosion gefunden und beobachtet wurden.

Eine Liste der mehr oder weniger gesicherten Aufzeichnungen [1] nennt nur 9 historische Ereignisse. Diese Anzahl reduziert sich noch weiter wenn nur die sicheren historischen Beobachtungen berücksichtigt werden, deren Überreste in unserer Zeit gefunden wurden.

4. Supernova SN1054

Der Überrest der Sternexplosion ist der Krebsnebel:

Der Krebsnebel, M1
Der Krebsnebel, M1

Eine wissenschaftliche Untersuchung der zahlreichen historischen Aufzeichnungen aus den unterschiedlichsten Gebieten der Erde, wie China, Japan, Armenien, Rom, Irland, Flandern und Konstantinopel, ist in der Referenz [2] erfolgt. Die dortige Untersuchung berücksichtigt die aktuellen wissenschaftlichen Erkentnisse betreffend dem zeitlichen Verlauf der Lichtkurve einer Supernova, sowie die regionale Beobachtbarkeit um die historischen Aufzeichnungen zu prüfen und den zeitlichen Ablauf zu verstehen.

Die dort genannte Erstbeobachtung vom 11. April 1054, die einem irakischen, christlich-nestorianischen Arzt Ibn Botlan zugeschrieben wird, und die auch mit dem erwarteten zeitlichen Verlauf der Lichtkurve der Supernova übereinstimmt, wird hier verwendet. Es ist möglich dass das Datum der tatsächlichen Erstbeobachtung einige, wenige Tage später erfolgt ist.

Der ausführlichste Bericht ist aus China überliefert und betrifft das Helligkeits- oder genauer das Sichtbarkeitsmaximum. Dort wird auch erwähnt dass der neue Stern, der am 4. Juli 1054 beobachtet wurde, für 23 Tage auch am Tageshimmel sichtbar war.

5. Die Bedeutung der Supernova SN1054

SN1054 hat die Schöpfungsgeschichte und die Kirche betreffend eine zweifache Bedeutung.

Eine Bedeutung ist unmittelbar erkennbar. Im Jahr 1054, in der Mitte der 23 Tage des beobachteten Helligkeitsmaximums, an dem der Stern auch am Tageshimmel sichtbar war, ist das Große Schisma, das Morgenländische Schisma, erfolgt. Es war die Trennung der Kirche in Ost- und Westkirche, in orthodoxer und römisch-katholischer Kirche.

Am 16. Juli 1054 legte Kardinal Humbert de Silva Candida, der Gesandte Papst Leos IX, eine Bulle mit der Exkommunikation von Michael I. Kerularios dem Patriarchen von Konstantinopel, auf den Altar der Hagia Sophia.

Das Morgenländische Schisma
Das Morgenländische Schisma

Die andere Bedeutung wird erst durch die Anwendung der sieben Zeiten sichtbar und das Ergebnis ist nicht weniger bedeutend.

Die Erstbeobachtung von SN1054 ist am 11. April 1054 erfolgt [2].

Durch Abzug des doppelten Zeitraumes der sieben Zeiten, das sind:

2 x 923773 Tage,

erhält man das Datum: 21. Dezember 4006 v. Chr.

Das ist das Datum der Vertreibung aus dem Paradies.

Es ist der Tag mit der längsten Nacht, der „dunkelste“ Tag, die Wintersonnenwende.

6. Einklang der Datierung

Das berechnete Datum ist gesichert.

Dennoch ist es gut zu wissen dass das berechnete Datum gut zu den anerkannten Schätzungen der römisch-katholischen Kirche passt. Hier sei noch angemerkt dass die Schätzungen, die die Septuaginta Übersetzung verwenden, um etwa 1500 Jahre falsch liegen. Die Septuaginta Übersetzung wird in den Ostkirchen verwendet.

Zwei Quellen seien hier erwähnt:

a) Die sehr häufig verwendete Chronologie aus dem 17. Jahrhundert des Erzbischofs von Irland, James Ussher, weicht um weniger als 2 Jahre vom 21. Dezember 4006 v. Chr. ab. Er berechnete als Tag der Schöpfung den 23. Oktober 4004 v. Chr.

b) In einer Vision der Anna Katharina Emmerich [3] lehrt Jesus Christus dass das Alter der Welt, zum damaligen Zeitpunkt, 4028 Jahre beträgt. Zusammen mit den Angaben zum Alter von Jesus Christus zu diesem Zeitpunkt und Angaben zum Zeitpunkt seiner Geburt in Bezug zum heute verwendeten Kalender, kann ein Schöpfungsdatum mit einer Unsicherheit von 2 bis 3 Jahren berechnet werden. Die Datum aus den Visionen der Anna Katharina Emmerich und das hier vorgestellte Datum widersprechen sich nicht.

7. Rückbesinnung auf die Allmacht Gottes

Bedenke Mensch was es bedeutet dass so gewaltige kosmische Ereignisse, wie eine Supernova, nur ein Zeichen sind, von Gott gesetzt, für uns.

Es ist die Unterschrift Gottes zur Heiligen Schrift, zur Heilsgeschichte.

Das materielle Universum ist kein Selbstzweck, kein scheinbar grenzenloses Gebilde in dem der Mensch nur ein winziges, zufälliges Staubkorn ist. Im Gegenteil, es dient in untergeordneter Rolle dem Heilsplan Gottes für den Menschen.
Papst Benedikt XVI formuliert es so: „dass der von Gott angenommene Mensch größer ist als alle Mächte der materiellen Welt und mehr als das ganze All.“

Wer sollte es wagen sich gegen Gott zu erheben?
Wer wagt es sich einen Platz anzumaßen der ihm nicht zusteht?
Wer glaubt das eine Verschwörung, eine Bruderschaft der Menschen gegen Gott erfolgreich sein kann? Dieser Hochmut wird zum tiefsten Fall führen.

Wenn die Nacht am dunkelsten ist kommt auch das hellste Licht. Niemals wird uns Gott verlassen, ja er ist uns genau dann am nächsten wenn es keinen Ausweg mehr zu geben scheint.

Sperling

Quellen:

Bilder mit Wikimedia Commons Lizenz (Bilder frei verwendbar)

[1] „Supernovae observed in the Milky Way: Historical Supernovae“,messier.seds.org/more/mw_sn.html (am 7.5.2013)

[2] George W. Collins II., William P. Claspy, John C. Martin: A Reinterpretation of Historical References to the Supernova of A.D. 1054. In: Publications of the Astronomical Society of the Pacific. Vol. 111, Juli 1999, S. 871–880,10.1086/316401.

[3] „Emmerick Visionen“, Immaculata-Verlag Luzern, Band 1, Seite 178

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