Endzeit. Teil 5: Die Lehrjahre und die Kreuzigung des Herrn, Jesus Christus. Keplers Supernova SN1604.

1. Kurzfassung

Die letzte Supernova, die so hell am Himmel geleuchtet hat um mit freiem Auge beobachtet werden zu können, ist Keplers Supernova SN1604, beobachtet im Jahr 1604. Es ist die letzte von nur fünf eindeutig und zweifelsfrei gesicherten Beobachtungen in der gesamten Geschichte der Menschheit.

Sie wurde nur 32 Jahre nach der durch Tycho Brahe entdeckten Supernova 1572 beobachtet. Tycho Brahes Supernova SN1572 zeigte auf die Ankunft des Herrn, Jesus Christus, im Jahr 8 v.Chr. Genauer, sie zeigte auf den 16. Juli 8 v.Chr., dem Tag Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel, nahe der Mitte der Schwangerschaft der Jungfrau die den Erlöser brachte, wie eine Wolke den lange erwarteten, segensreichen Regen.

Keplers Supernova SN1604, von ihm am 17. Oktober 1604 beobachtet, zeigt tagesgenau auf die Mitte der 1335 Tage vor der Kreuzigung.

Die Mitte der 1335 Tage war am 11. Juni 25, die Kreuzigung des Herrn fand am 9. April 27 statt.

2. Keplers Supernova SN1604


Der Überrest von Keplers Supernova SN1604. Zusammengesetztes Bild aus Beobachtung im Röntgen-, optischen und Infrarotbereich.

Die beiden Supernovas SN1572 und SN1604 sind die beiden historisch am genauesten beobachteten und aufgezeichneten Ereignisse ihrer Art. Die Astronomen Tycho Brahe und Johannes Kepler haben uns ihre umfangreichen Aufzeichnungen hinterlassen.

Tycho Brahes Aufzeichnung der SN1572 ist enthalten im Buch [1] „Tychonis Brahe De nova et nullius aevi memoria prius visa stella, iam pridem anno a nato Christo 1572, mense Novembri primum conspecta, contemplatio mathematica“, (deutsch: „… Vom neuen und nie zuvor gesehenen Stern …“).

Johannes Keplers Aufzeichnung der SN1604 ist überliefert in [2] „De Stella nova in pede serpentarii, et qui sub ejus exortum de novo iniit, Trigono igneo“ (deutsch: „Vom neuen Stern im Fuße des Schlangenträgers …“).

Auch die Überreste der Sternexplosion, die Kepler beobachtet hat, konnten mit den aktuellen technischen Instrumenten entdeckt und aufgezeichnet werden.

3. Die Sonderstellung der durch Kepler beobachteten Supernova SN1604

Keplers Supernova zeichnet sich, gegenüber den anderen vier bereits behandelten Supernovas, durch einige Alleinstellungsmerkmale aus, die eine besondere Aufmerksamkeit einfordern.

Diese sind:

a.) Keplers SN1604 ist die historisch letzte, die so hell war, dass sie mit dem freien Auge beobachtet werden konnte.

b.) Die Beobachtung ist durch die dafür optimal geeignete Person erfolgt. Tycho und Kepler haben beide die vor ihnen getätigten Supernova-Aufzeichnungen in ihrer Genauigkeit und Sorgfalt weit übertroffen. Im Gegensatz zu Tycho Brahe, der ein ausgezeichneter Beobachter war, sogar der beste den es bis zu seiner Zeit gab, war Kepler auch Mathematiker und Theoretiker der gesetzmäßige Zusammenhänge erkennen und als Naturgesetze formulieren konnte. Ihm verdanken wir die genauen Gesetze der Planetenbewegung, die drei Keplerschen Gesetze , die die Bahnform als Ellipse, die Umlaufgeschwindigkeit und die Umlaufbahnen der Planeten beschreiben.


Tycho Brahe, der die SN1572 am 11. November 1572 beobachtet hat.


Johannes Kepler, der die SN1604 am 17. Oktober 1604 beobachtet hat.

c.) In der gesamten Geschichte der Menschheit wurden nur fünf Supernova-Beobachtungen überliefert, wenn man die Bedingung stellt, dass die Aufzeichnungen gesichert und zweifelsfrei sein müssen.

Obwohl es ein extrem seltenes Ereignis ist, wurde die Beobachtung von Kepler nur 32 Jahre nach der Supernova Tycho Brahes gemacht. Der kurze Abstand ist statistisch ungewöhnlich.

Weil bisher, wie aufgezeigt, die anderen vier Sternexplosionen eine außerordentlich große Bedeutung haben, indem sie auf entscheidende Ereignisse der Heilsgeschichte zeigen, ist die Annahme gerechtfertigt dass auch Keplers Supernova eine solche Bedeutung zukommt.

Was kann 32 Jahre nach der ersten Ankunft des Herrn, Jesus Christus, der Schwangerschaft der Jungfrau, noch wichtiges geschehen sein?

d.) Alle vier bisher betrachteten Supernovas hatten, vor „sieben Zeiten“, eine Entsprechung mit heilsgeschichtlicher Bedeutung. Zuletzt war es SN1572, die vor „sieben Zeiten“, auf den Einzug Gottes im Tempel Salomos zeigt. Die SN1604 scheint als einzige keine solche Entsprechung zu haben.

4. Die zwei Zeugen am Himmel der ersten Ankunft des Herrn, Jesus Christus. Tycho Brahes SN1572 und Johannes Keplers SN1604

Durch zwei Zeugen am Himmel wird die erste Ankunft des Herrn, Jesus Christus, bestätigt.

Diese beiden sind die Supernovas Tycho Brahes und Johannes Keplers.

Die Supernovas zählen zu den gewaltigsten und eindrucksvollsten kosmologischen Ereignisse des Universums. Nur sehr wenige Sterne, diejenigen mit einer besonders großen Masse, die am hellsten leuchten und sich am schnellsten verzehren, enden ihr Leben nicht durch ein langsames ausbrennen, sondern, nach einem kurzen Leben, in einer gewaltigen Explosion. In diesem letzten, kurzen Abschnitt seines Lebens leuchtet ein Supernova-Stern heller als eine ganze Galaxie, heller als hunderte Milliarden Sterne, und überflutet die Galaxie mit seinem Licht.

Der erste Zeuge, Tycho Brahes SN1572, zeigte auf die Ankunft der Heiligen Jungfrau mit dem Kind. Das Datum ist der 16. Juli 8 v.Chr., der Tag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel, nahe der Mitte der Schwangerschaft der Jungfrau. Auf dem Berg Karmel hat der Prophet Elias die Ankunft der Wolke mit dem segensreichen Regen, prophetisch angekündigt und den entscheidenden Hinweis zur zeitlichen Bestimmung gegeben. Die Wolke ist die Heilige Jungfrau Maria und der Regen ist der lange erwartete Erlöser Jesus Christus und seine segensreiche Lehre.

Die SN1572 hat aber auch eine Entsprechung vor „sieben Zeiten“, die Weihe des Tempels durch Salomo und den Einzug Gottes in den Tempel. Die Weihe des ersten Tempels und der Einzug der Herrlichkeit des Herrn in den Tempel, diesen ganz erfüllend, war das Vorbild der Heiligen Jungfrau und Muttergottes, die den Erlöser in sich trug.

1Könige 8:1-13
1 Damals versammelte Salomo die Ältesten Israels, alle Stammesführer und die Häupter der israelitischen Großfamilien bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids, das ist Zion, heraufzuholen.
2 Am Fest im Monat Etanim, das ist der siebte Monat, kamen alle Männer Israels bei König Salomo zusammen.
3 In Gegenwart aller Ältesten Israels nahmen die Priester die Lade
4 und brachten sie zugleich mit dem Offenbarungszelt und den heiligen Geräten, die im Zelt waren, hinauf. Die Priester und die Leviten übernahmen den Trägerdienst.
5 König Salomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die bei ihm vor der Lade versammelt war, schlachteten Schafe und Rinder, die man wegen ihrer Menge nicht zählen und nicht berechnen konnte.
6 Darauf stellten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Platz, in die Gotteswohnung des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Kerubim.
7 Denn die Kerubim breiteten ihre Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten sie und ihre Stangen von oben her.
8 Die Stangen waren so lang, daß man ihre Spitzen im Heiligtum vor der Gotteswohnung sehen konnte; draußen aber waren sie nicht zu sehen. Sie blieben dort bis zum heutigen Tag.
9 In der Lade befanden sich nur die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte.
10 Als dann die Priester aus dem Heiligtum traten, erfüllte die Wolke das Haus des Herrn.
11 Sie konnten wegen der Wolke ihren Dienst nicht verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus des Herrn.

12 Damals sagte Salomo: Der Herr hat die Sonne an den Himmel gesetzt; er selbst wollte im Dunkel wohnen.
13 Ich habe ein fürstliches Haus für dich gebaut, eine Wohnstätte für ewige Zeiten.

2Chronik 5:2-6:2
2 Damals versammelte Salomo die Ältesten Israels, alle Stammesführer und die Anführer der israelitischen Großfamilien in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids, das ist Zion, heraufzuholen.
3 Am Fest, das ist im siebten Monat, kamen alle Männer Israels beim König zusammen.
4 In Gegenwart aller Ältesten Israels nahmen die Leviten die Lade
5 und brachten sie zugleich mit dem Offenbarungszelt und den heiligen Geräten, die im Zelt waren, hinauf. Die Priester und die Leviten übernahmen den Trägerdienst.
6 König Salomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die bei ihm vor der Lade versammelt war, schlachteten Schafe und Rinder, die man wegen ihrer Menge nicht zählen und nicht berechnen konnte.
7 Darauf stellten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Platz, in die Gotteswohnung des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Kerubim.
8 Denn die Kerubim breiteten ihre Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten sie und ihre Stangen von oben her.
9 Die Stangen waren so lang, daß man ihre Spitzen an der Lade vor der Gotteswohnung sehen konnte; draußen aber waren sie nicht zu sehen. Sie blieben dort bis zum heutigen Tag.
10 In der Lade befanden sich nur die zwei Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte.
11 Darauf traten die Priester aus dem Heiligtum. Alle, die gekommen waren, unabhängig davon, zu welcher Abteilung sie gehörten, hatten sich geheiligt.
12 Die levitischen Sänger, Asaf, Heman, Jedutun, ihre Söhne und Brüder, standen alle, in Byssus gekleidet, mit Zimbeln, Harfen und Zithern an der Ostseite des Altars. Bei ihnen waren hundertzwanzig Priester, die auf Trompeten bliesen
13 Es kam wie aus einem Mund, wenn die Trompeter und Sänger gleichzeitig zum Lob und Preis des Herrn sich vernehmen ließen. Als sie mit ihren Trompeten, Zimbeln und Musikinstrumenten einsetzten und den Herrn priesen, „Denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig“, erfüllte eine Wolke den Tempel, das Haus des Herrn.
14 Die Priester konnten wegen der Wolke ihren Dienst nicht verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.

6:1 Damals sagte Salomo: Der Herr sprach, er wolle im Dunkel wohnen.
2 Ich habe ein fürstliches Haus für dich gebaut, eine Wohnstätte für ewige Zeiten.

2Chronik 7:1-10
1 Als Salomo sein Gebet beendet hatte, fiel Feuer vom Himmel und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer. Die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel.
2 Die Priester konnten das Haus des Herrn nicht betreten, da die Herrlichkeit des Herrn es erfüllte.
3 Alle Israeliten sahen, wie das Feuer herabfiel und wie die Herrlichkeit des Herrn über dem Tempel erschien. Sie warfen sich mit dem Gesicht zur Erde auf das Steinpflaster nieder, beteten den Herrn an und priesen ihn: „Denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig.“

4 Dann brachten der König und das ganze Volk vor dem Herrn Opfer dar.
5 Zweiundzwanzigtausend Rinder und hundertzwanzigtausend Schafe ließ König Salomo zum Opfer schlachten. So vollzogen der König und das ganze Volk die Weihe des Hauses Gottes.
6 Die Priester taten ihren Dienst, und die Leviten spielten die Instrumente für die Lieder des Herrn. König David hatte diese Geräte anfertigen lassen, um den Herrn zu preisen: „Denn seine Huld währt ewig.“ Während die Leviten den Lobpreis Davids vortrugen, bliesen die Priester ihnen gegenüber die Trompeten, und ganz Israel nahm daran teil.
7 Salomo weihte auch die Mitte des Hofes, der vor dem Haus des Herrn war, als er dort die Brandopfer und die Fettstücke der Heilsopfer darbrachte. Der bronzene Altar, den Salomo hatte anfertigen lassen, konnte nämlich das Brandopfer, das Speiseopfer und die Fettstücke nicht fassen.
8 Salomo feierte damals mit ganz Israel, das von Lebo-Hamat bis zum Grenzbach Ägyptens zu einer sehr großen Versammlung erschienen war, auch das (Laubhütten-)Fest sieben Tage lang.
9 Am achten Tag hielten sie eine Festversammlung. Die Weihe des Altars hatten sie nämlich sieben Tage lang gefeiert, und auch das Fest dauerte sieben Tage.
10 Am dreiundzwanzigsten Tag des siebten Monats entließ der König das Volk zu seinen Zelten. Sie waren voll Freude und frohen Mutes über das Gute, das der Herr an David, an Salomo und an seinem Volk Israel getan hatte.

Der zweite Zeuge ist Keplers SN1604. Er zeigt, 32 Jahre später auf das öffentliche Wirken Jesu Christi, auf seine Lehrjahre und auf seinen Tod am Kreuz.

5. Das Sternbild Kassiopeia der SN1572 Tycho Brahes


Zur Verdeutlichung des Sternbilds als „Himmels-M“ wurde das von Tycho Brahe in [1] gezeichnete Bild seiner Beobachtung gedreht und die Sterne mit Linien verbunden. Unterhalb des „M“ befindet sich der neue Stern.


Das Sternbild Kassiopeia mit SN1572, mit dem Programm „Stellarium“, am 11. November 1572, berechnet.

In den beiden Bildern ist das „Himmels-M“ zu sehen, in dem der neue Stern Tycho Brahes aufgegangen ist.

Die Heilige Jungfrau, die Muttergottes Maria ist schwanger. Der Stern unterhalb des „M“ ist der Messias, unser Herr Jesus Christus.

Die Bedeutung des Sternbildes war für die Araber „die Königin“. Auf die mythologischen Details soll hier nicht weiter eingegangen werden, denn diese enthalten Verzerrungen und unvollkommene Darstellungen. Sie enthalten aber auch einen wahren Hintergrund, denn in der Schöpfung ist alles von Gott. Der Verderber kann nur versuchen seine falschen Etiketten anzubringen, um den wahren Ursprung und die wahre Bedeutung zu verfälschen. Bedeutendes selbst erschaffen kann er nicht.

6. Das Sternbild des Schlangenträgers der SN1604 Johannes Keplers


Die Sternenkarte mit dem Sternbild des Schlangenträgers mit dem neuen Stern SN1604 wurde von Kepler selbst gezeichnet und stammt aus seinem Buch [2]. Der neue Stern wurde mit blauen Kreisen hervorgehoben.

Keplers Supernova SN1604 hat, so scheint es, keine Entsprechung vor „sieben Zeiten“. Sie hat aber eine Entsprechung zur Zeit der ersten Ankunft des Herrn. Das Teilungsverhältnis der „sieben Zeiten“, dass bei Tychos SN1572 bestimmt wurde, wird im weiteren mit „Elias-Schlüssel“ bezeichnet.

Anwendung des „Elias-Schlüssels“ auf SN1604, oder, was das Gleiche ist, hinzufügen der Differenz in Tagen zwischen der SN1572 und SN1604 zum 16. Juli 8 v.Chr. führt in der genauen Mitte der letzten 1335 Tage des Herrn vor der Kreuzigung. Es ist die Zeit der Lehrjahre des Herrn, in denen der Welt das größte Licht zum Kampf gegen die Finsternis gegeben wurde.

Unser Erlöser Jesus Christus hat den Kampf gekämpft, er hat uns den Weg gezeigt. Er wurde verfolgt und gekreuzigt, aber der Tod war auch der Sieg und der Weg zu Auferstehung und Leben.

Der Herr will uns, durch unser Zeugnis, kämpfen sehen.

Das Sternbild des Schlangenträgers in der Abbildung wurde von Kepler selbst gezeichnet. Der Kämpfer ist der Herr Jesus Christus, der mit der Schlange kämpft. Mit einem Fuß tritt er auf den Skorpion, der ein weiteres Mitglied der satanischen Trinität darstellt.

Der neue Stern erscheint in der Ferse des Kämpfers, der Ferse die das Haupt der Schlange zertreten wird. Es ist das Evangelium, die Lehre Jesu Christi, auf die der Stern, in der Zeit, zeigt.

Die Lehre Jesu Christi ist das Licht, die Waffe die die Finsternis besiegt. Er ging voran, wir sollen alle folgen. Wir alle, mit der Waffe des Evangeliums und als Kinder der Muttergottes sind die Zertreter des Hauptes der infernalischen Schlange, des Verderbers, Satans.

Lukas 10:1,16-20
1 Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.

16 Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.
17 Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen.
18 Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
19 Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.
20 Doch freut euch nicht darüber, daß euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, daß eure Namen im Himmel verzeichnet sind.

Genesis 3:14-15
14 Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse.

7. Die Datierung der Lehrjahre und die Kreuzigung des Herrn, Jesus Christus

Das für die Datierung relevante Datum ist das Datum an dem Johannes Kepler die Supernova zum ersten mal beobachtet hat. Obwohl mehrere Beobachter bereits einige Tage vorher SN1604 gesehen haben, so ist es doch „Keplers“ Supernova. Von ihm stammen die genauesten und wertvollsten Aufzeichnungen.

Keplers Erstbeobachtungsdatum ist der 17. Oktober 1604.

Die Tagesdifferenz zu Tychos SN1572, die dieser am 11. November 1572 beobachtet hat, beträgt 11653 Tage.

Hinzufügen der Tagesdifferenz zum 16. Juli 8 v.Chr. führt zum Datum 11. Juni 25, der Mitte der letzten 1335 Tage vor der Kreuzigung des Herrn.

Die Kreuzigung hat somit am 9. April 27 stattgefunden.

Die Berechnung der Mondphase liefert als wahrscheinlichstes Datum im lunisolaren Kalender, den 14 Nisan. Die Rückrechnung zum lunisolaren Kalender ist nur astronomisch exakt, weil der damals verwendete Monatsanfang durch Beobachtung bestimmt wurde und dadurch eine Abweichung um einem Tag möglich ist.

Das gleiche Bild in höherer Auflösung.

Quellen:

[1] „Tychonis Brahe De nova et nullius aevi memoria prius visa stella, iam pridem anno a nato Christo 1572, mense Novembri primum conspecta, contemplatio mathematica“, ( deutsch: … Vom neuen und nie zuvor gesehenen Stern … )

[2] De Stella nova in pede serpentarii, et qui sub ejus exortum de novo iniit, Trigono igneo, (deutsch: „Vom neuen Stern im Fuße des Schlangenträgers…“).

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