Endzeit. Teil 6: Judit und Holofernes. Der falsche Prophet.

1. Kurzfassung

Der Antichrist hat den Befehl zur Vollstreckung des Strafgerichtes an der ganzen Erde erteilt.

Das Datum der Befehlserteilung ist der 27. Juni 2013.

Der Tag ist im Buch Judit aufgezeichnet.

Das Buch Judit enthält die Chronologie des Feldzuges Holofernes, des falschen Propheten, im Dienst und Auftrag des Antichristen. In diesem Feldzug soll die Rache des Antichristen, als Strafgericht an der ganzen Welt vollstreckt werden. Alle sollen vernichtet werden die in der Vergangenheit nicht auf das Wort des Antichristen gehört haben.

Das Hauptthema dieses Beitrags ist die Bestimmung und Entschlüsselung der Zeiten, der Chronologie des Buches Judit.

Eindeutig folgt aus der Chronologie der Tag des Sieges des Antichristen über den rechtmäßigen Papst Benedikt XVI, als der 28. Februar 2013.

Die zukünftigen Handlungen des Antichristen sind tagesgenau aufgezeichnet.

In der allergrößten Not und Hoffnungslosigkeit lehrt uns Judit Gott treu zu bleiben, und nicht der Versuchung zu unterliegen, um das eigene Leben zu retten, sich dem Antichristen zu unterwerfen.

Die Witwe Judit, deren Mann zur Zeit des Passah, der Schlachtung der Lämmer, gestorben ist, wird die Rettung bringen.

Sie, die heilige Muttergottes Maria, die auch die Kirche ist, wird mit der ganzen Kraft und Allmacht Gottes einen Enthauptungsschlag gegen denjenigen der sie schänden wollte durchführen, und seine ganze Armee der Vernichtung zuführen.


Judit. Donatello.

2. Der Schlüssel zum Buch Judit

Das Buch Judit enthält ein tagesgenaue Datumsangabe:

Judit 2:1
1 Im achtzehnten Jahr seiner Regierung erging am zweiundzwanzigsten Tag des ersten Monats im Palast Nebukadnezzars, des Königs der Assyrer, der Befehl, an der ganzen Erde das Strafgericht zu vollstrecken, das der König angedroht hatte.

Die Datumsangabe bezieht sich auf das Regierungsjahr eines Königs Nebuchadnezzar des Assyrers, der historisch unbekannt oder nicht eindeutig einzuordnen ist. Auch die beschriebenen Ereignisse nennen Namen, Reiche und Feldzüge die scheinbar aus völlig verschiedenen Jahrhunderten stammen. Historisch konnte das Buch Judit nicht wiederspruchsfrei eingeordnet werden.

Der wahre Grund warum eine historische Zuordnung nicht möglich war, ist, weil das Buch Judit ein prophetisches Buch ist und die Endzeit betrifft. Das gesamte Buch ist eine Allegorie auf die Ereignisse der Endzeit und die Namen von Personen, Reiche, Ortschaften usw. sind so gewählt dass sie, verdeckt, Entsprechungen in der Endzeit beschreiben.

Die Zuordnung des Datums aus Judit 2:1 zu einem Datum in der Endzeit ist der Schlüssel zum Buch Judit.

Neben diesem tagesgenauen Datum finden wir im Buch Judit eine große Anzahl weiterer Zeitangaben, das ganze Buch ist eine Chronik.

Ein Teil dieser Zeitangaben können aus dem ersten Datum absolut bestimmt werden. Ein Teil, der letzte Abschnitt, ist eine Folge von Zeitabschnitten, deren Länge in Tagen genannt wird, die jedoch relativ auf ein unbekanntes Datum folgen.

2.1 Die Entsprechung des 22 Tages, 1 Monats, 18 Jahres Nebuchadnezzars

Die Ereignisse finden im bereits bestimmten Zeitabschnitt der Endzeit statt. Unter der Berücksichtigung der im Buch Judit genannten Zeitintervalle die Ereignisse betreffen, die noch eintreten müssen, bleibt nur das Jahr 2013 als Kandidat für Judit 2:1 übrig.

Im Beitrag zum Buch Ester wurde der 13 Tag des 1 Monats als der 18. Juni 2013 identifiziert. Im gleichen Jahr ist der 22 Tag des 1 Monats, neun Tage später, der 27. Juni 2013.

Das Datum aus Judit 2:1 ist der 27. Juni 2013.

Judit 2:1-13
1 Im achtzehnten Jahr seiner Regierung erging am zweiundzwanzigsten Tag des ersten Monats im Palast Nebukadnezzars, des Königs der Assyrer, der Befehl, an der ganzen Erde das Strafgericht zu vollstrecken, das der König angedroht hatte.
2 Er rief alle seine Minister und Generäle zusammen, hielt mit ihnen eine geheime Beratung ab und verfügte mit seinem Wort alles Unheil über die Erde.
3 Auch seine Berater waren der Meinung, daß alle zu vernichten seien, die dem Wort des Königs nicht gehorcht hätten.
4 Als Nebukadnezzar, der König der Assyrer, die Beratung beendet hatte, bestellte er Holofernes zu sich, den Oberbefehlshaber seiner Truppen, der nach ihm den höchsten Rang einnahm, und sagte zu ihm:
5 So spricht der Großkönig, der Herr der ganzen Erde: Du sollst von hier ausziehen und Männer mit dir nehmen, die auf ihren Mut vertrauen: hundertzwanzigtausend Mann Fußtruppen und ein Aufgebot von zwölftausend Pferden und Reitern.
6 Du sollst gegen alle Länder im Westen zu Feld ziehen, weil sie meinem Wort nicht gehorcht haben.
7 Befiehl ihnen, schon Erde und Wasser bereitzuhalten. Denn ich will in meinem Zorn gegen sie zu Felde ziehen; die ganze Erde werde ich mit den Füßen meiner Truppen bedecken und den Besitz der Menschen meinen Männern zur Plünderung preisgeben.
8 Ihre Täler sollen sich mit Gefallenen füllen; jeder Bach und Fluß soll übervoll werden von Toten.
9 Ihre Gefangenen will ich bis an die Grenzen der Erde verschleppen.
10 Zieh also aus, und erobere mir ihr ganzes Gebiet! Alle, die sich dir ergeben, sollst du mir aufbewahren für den Tag ihrer Bestrafung.
11 Alle aber, die Widerstand leisten, sollst du schonungslos dem Tod und der Plünderung preisgeben in deinem ganzen Machtbereich.
12 Bei meinem Leben und bei der Macht meines Königtums – ich habe gesprochen, und ich werde meinen Entschluß ausführen.
13 Du aber wag es nicht, auch nur einen einzigen Befehl deines Herrn zu übertreten. Erfülle, was ich dir befohlen habe; führ es unverzüglich aus!

3. Übersicht der Zeitangaben im Buch Judit

Alle weiteren Zeitangaben aus dem Buch Judit können absolut oder relativ zum Schlüsseldatum, dem 27. Juli 2013, berechnet werden.

Weil es sehr viele Zeitangaben sind wird hier darauf verzichtet sie alle einzeln zu nennen oder die Textstellen zu zitieren. Übersichtlicher ist die Darstellung der Chronik in einem Diagramm.


Die Entsprechung der Zeitangaben aus dem Buch Judit in der Endzeit. Die Zeitangaben bis zum 27. Juni 2013 sind absolut (linke Seite). Die Zeitdauer für die Unterwerfung der Völker wird nicht genannt, daher sind die Zeitangaben ab der Sammlung des Heeres Holofernes zum Angriff auf das Volk Gottes zwar vollständig aber relativ (ohne Fixpunkt, rechte Seite).

Das gleiche Bild in höherer Auflösung.

Die Angaben auf der linken Seite des Diagramms (blau) sind absolut bestimmt. Nach der Befehlserteilung an Holofernes, am 27. Juni 2013, wird die Zeitdauer für die Unterwerfung der Völker nicht genannt. Danach folgen sehr genaue Zeitangaben in Tagen für die folgenden Ereignisse, deren Startpunkt aber nicht bekannt ist (gelb). Die relativen Zeitangaben werden aber absolut bestimmt werden können wenn die ersten Ereignisse eintreten.

3.1 Einige besondere Zeitangaben

Die Identifikation der beteiligten Personen, Mächte, Reiche usw. in der Endzeit wird durch die Zeitangaben im Buch Judit möglich.

a.) Für den ersten Tag des ersten Jahres des Königs Nebuchadnezzar des Assyrers folgt der 6.6.1996, oder kurz: 6.6.6.

Er ist der Antichrist, das erste Tier der Offenbarung.

b.) Der nach vielen Jahren errungene Sieg des Antichristen über den König der Meder Arphaxad und die Einnahme seiner Hauptstadt Ekbatana erfolgte am 28. Februar 2013. Die Siegesfeier des Antichristen dauerte 120 Tage (Judit 1:16) bis zum 27. Juni 2013.

Der König der Meder Arphaxad ist Papst Benedikt XVI und seine Hauptstadt Ekbatana ist der Vatikan in Rom.

c.) Es wird von einem Krieg des Antichristen, in seinem 12-ten Jahr, gegen Papst Benedikt XVI berichtet. Der Feldzug des Antichristen wurde damals abgewehrt, er ist aber die Ursache für den Zorn und den Befehl zum Strafgericht den der Antichrist, am 27. Juni 2013, in seinem 18-ten Jahr, an Holofernes, den falschen Propheten, erteilt.

Das 12-te Jahr des Antichristen war vom 6.6.2007 bis zum 6.6.2008.

d.) Die Witwe Judit verlor ihren Mann zur Zeit der Gerstenernte.

Das Fest der Erstlingsfrüchte (Lev. 23:9-14) ist der Beginn der Gerstenernte. Es wurde am 16. Nisan, 2 Tage nach Passah, oder in einer anderen Auslegung am ersten Sonntag nach Passah gefeiert. Es entspricht im Christentum Ostern.

Der Mann Judits ist das geschlachtete Lamm, Jesus Christus.

Die Stadt Bethulia bedeutet auf hebräisch: „betulah“ = Jungfrau.

Judit ist die heilige Jungfrau und Muttergottes Maria, und sie ist auch die Kirche.

Die auch genannte Zeit der Weizenernte erfolgte 50 Tage nach der Gerstenernte. 50 Tage nach Ostern ist Pfingsten.

3.2 Einige Entsprechungen in der Endzeit des Buches Judit

Buch Judit Entsprechung in der „Endzeit“
König Nebuchadnezzar, der Assyrer Der Antichrist
Kein Vorläufer sondern der Letzte.
Er ist das letzte Haupt des ersten Tieres aus dem Meer und das erste Tier zugleich. Die Zahl seines Namens ist 666.
Der König der Meder, Arphaxad Der Papst.
Es ist Papst Benedikt XVI, dessen Rücktritt tagesgenau im Buch Judit, mit dem 28. Februar 2013, angegeben wird.
Ekbatana, die Hauptstadt des Königs Arphaxad Der Vatikan in Rom.
Holofernes Der falsche Prophet.
Das zweite Tier aus der Erde, dass die Anbetung des ersten Tieres durch die Menschen erzwingen will.
Judit, die Witwe Die heilige Jungfrau und Muttergottes Maria, die Immaculata. Gleichzeitig auch die Kirche, die Braut des Lammes.
Manasse, der zur Zeit der Gerstenernte (Passah, Ostern) gestorbene Mann Judits. Jesus Christus, der gekreuzigt wurde. Das Lamm Gottes das geschlachtet wurde.
Die Wasserquellen des Volkes Gottes. Die heilige Eucharistie, das tägliche Messopfer, die sieben Sakramente der Kirche.

4. Die Enthauptung des Wegbereiters Christi, Johannes des Täufers

Der Wegbereiter Christi, der wahre Prophet Johannes der Täufer wurde durch eine in der Sünde der fleischlichen Unzucht lebenden Frau der Enthauptung zugeführt.

Der Wegbereiter des Antichristen, der falsche Prophet, wird durch die Immaculata, die Unbefleckte Jungfrau Maria, „enthauptet“.

Jeremia 51:56
56 … Denn der Herr ist ein Gott der Vergeltung; genau rechnet er ab.

Johannes der Täufer war der größte unter den Menschen. Diese hohe Anerkennung erhält er von unserem Herr selbst, wie in Matthäus 11:11 bezeugt. Er war der große Prophet der den Weg des Herrn unmittelbar vor seiner öffentlichen Erscheinung vorbereitet hat. Johannes der Täufer hat Jesus Christus mit Wasser getauft und ihn als den lange erwarteten Erlöser erkannt und verkündet.

Wegen seines Zeugnisses für die Wahrheit wurde er von der Synagoge, von den Schriftgelehrten und Pharisäern misstrauisch beobachtet und abgelehnt. Den Tod brachte ihm eine boshafte und rachsüchtige, in der Sünde der fleischlichen Unzucht lebenden Frau, Herodia. Sie konnte es nicht ertragen dass Johannes der Täufer ihre Sünde nicht verschwiegen, sondern sie klar und ohne jede falsche Rücksichtnahme benannt und verurteilt hat.

Im Buch Judit wird der Beweggrund des Antichristen für den Feldzug genannt. Es ist Rache und Vergeltung. Der falsche Prophet sollte den Willen zur Rache und den Zorn des Antichristen vollstrecken.

Wer Barmherzigkeit ablehnt und kein Erbarmen kennt, wer Vergeltung und nicht Vergebung wählt, der wählt die Gerechtigkeit Gottes.

Die Gerechtigkeit Gottes erreicht den falschen Propheten und die Ursache hat der Verderber, durch die Enthauptung des Wegbereiters des Herrn, selbst gesetzt.


Judit und Holofernes. Von Christofano Allori.

5. Der falsche Prophet in der Offenbarung des Johannes

5.1 Die dritte Posaune und der fallende Stern

Offenbarung 8:10-11
10 Der dritte Engel blies seine Posaune. Da fiel ein großer Stern vom Himmel; er loderte wie eine Fackel und fiel auf ein Drittel der Flüsse und auf die Quellen.
11 Der Name des Sterns ist «Wermut». Ein Drittel des Wassers wurde bitter, und viele Menschen starben durch das Wasser, weil es bitter geworden war.

Die dritte Posaune kündigt den Fall eines großen Sterns vom Himmel an, der auf ein Drittel der Flüsse und Wasserquellen fällt und diese zu tödlichem Gift verwandelt.

Die vom Himmel fallenden Sterne, die Johannes in der Offenbarung über die Endzeit sieht, können keine Engel sein, denn deren Fall ist zu Urzeiten, vor Johannes Vision erfolgt. Die Sterne sind Symbole für die Hirten und Vorbilder des Volkes Gottes, der Kirche, Menschen die von Gott in besonderem Maße Gnaden und geistliche Ämter empfangen haben und für viele segensreich am Himmel leuchten. Der Fall eines Sterns bezeichnet den Seitenwechsel eines solchen Menschen von Gott zu Satan.

Der Stern dessen Fall die dritte Posaune ankündigt ist ein „großer Stern“, der „wie eine Fackel loderte“, der höchste geistliche Ämter und Weihen in der katholischen Kirche, den nur die katholische Kirche ist die wahre Kirche Jesu Christi, innehatte. Durch seine Unterwerfung unter seinem neuen Herren, den Verderber, Satan, wird er zum falschen Propheten, zum Haupt des zweiten Tieres das wie ein Lamm aussieht und von der Erde kam. Sein Name ist „Wermut“, ein Gift, dass die Flüsse und Wasserquellen des Volkes Gottes vergiftet und durch dieses Gift viele Menschen tötet, die das Gift nicht erkannt haben. Seine Macht ist groß, denn aus seinem Amt gelingt es ihm ein Drittel der Flüsse und Wasserquellen zu vergiften.


Die dritte Posaune; Offenbarung 8:10-11. Ein großer Stern fällt vom Himmel und vergiftet ein Drittel der Flüsse und Wasserquellen. Viele Menschen die davon trinken sterben. Quelle: Die Apokalypse von Angers. Wandteppichzyklus entstanden um 1373–80.


Darstellung der dritten (und vierten) Posaune in der „Trierer Apokalypse“. Diese stammt aus karolingischer Zeit, um das Jahr 800.

5.2 Die fünfte Posaune und die Öffnung des Schachts zum Abgrund durch den gefallenen Stern

Offenbarung 9:1-12
1 Der fünfte Engel blies seine Posaune. Da sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; ihm wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den Abgrund führt.
2 Und er öffnete den Schacht des Abgrunds. Da stieg Rauch aus dem Schacht auf, wie aus einem großen Ofen, und Sonne und Luft wurden verfinstert durch den Rauch aus dem Schacht.
3 Aus dem Rauch kamen Heuschrecken über die Erde, und ihnen wurde Kraft gegeben, wie sie Skorpione auf der Erde haben.
4 Es wurde ihnen gesagt, sie sollten dem Gras auf der Erde, den grünen Pflanzen und den Bäumen keinen Schaden zufügen, sondern nur den Menschen, die das Siegel Gottes nicht auf der Stirn haben.
5 Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu töten, sondern nur zu quälen, fünf Monate lang. Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein Skorpion einen Menschen sticht.
6 In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.
7 Und die Heuschrecken sehen aus wie Rosse, die zur Schlacht gerüstet sind; auf ihren Köpfen tragen sie etwas, das goldschimmernden Kränzen gleicht, und ihre Gesichter sind wie Gesichter von Menschen,
8 ihr Haar ist wie Frauenhaar, ihr Gebiß wie ein Löwengebiß,
9 ihre Brust wie ein eiserner Panzer; und das Rauschen ihrer Flügel ist wie das Dröhnen von Wagen, von vielen Pferden, die sich in die Schlacht stürzen.
10 Sie haben Schwänze und Stacheln wie Skorpione, und in ihren Schwänzen ist die Kraft, mit der sie den Menschen schaden, fünf Monate lang.
11 Sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; er heißt auf hebräisch Abaddon, auf griechisch Apollyon.
12 Das erste «Wehe» ist vorüber. Noch zweimal wird das «Wehe» kommen.

Der beim ertönen der dritten Posaune gefallene Stern erhält den Schlüssel zum Abgrund und öffnet diesen. Die Armee des Verderbers, Satans, wird aus dem Abgrund in dem sie eingesperrt war, vom falschen Propheten freigelassen.

5.2.1 Die fünf Monate

Für die Dauer von fünf Monaten wird ihm von Gott erlaubt die Menschen, die nicht das Siegel Gottes tragen, zu quälen.

Für die 3,5 Jahre der Endzeit gibt es nur genau eine wahre Auslegung des Buches der Offenbarung. Es gibt aber wahre und gültige sekundäre Auslegungen der Offenbarung die andere Zeitmaßstäbe betreffen, die hier aber nicht betrachtet werden.

Die Zeitdauer von fünf Monaten die für die erste Wehe genannt wird ist nicht symbolisch gemeint, es sind fünf Kalendermonate.


Die fünfte Posaune; Offenbarung 9:1-12. Der gefallene Stern öffnet den Schacht des Abgrundes und die dämonische Armee des Verderbers wird freigelassen. Quelle: Kloster Dionysiou auf dem Berg Athos in Griechenland.

5.3 Das zweite Tier von der Erde

Offenbarung 13:11-18
11 Und ich sah: Ein anderes Tier stieg aus der Erde herauf. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache.
12 Die ganze Macht des ersten Tieres übte es vor dessen Augen aus. Es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu, das erste Tier anzubeten, dessen tödliche Wunde geheilt war.
13 Es tat große Zeichen; sogar Feuer ließ es vor den Augen der Menschen vom Himmel auf die Erde fallen.
14 Es verwirrte die Bewohner der Erde durch die Wunderzeichen, die es im Auftrag des Tieres tat; es befahl den Bewohnern der Erde, ein Standbild zu errichten zu Ehren des Tieres, das mit dem Schwert erschlagen worden war und doch wieder zum Leben kam.
15 Es wurde ihm Macht gegeben, dem Standbild des Tieres Lebensgeist zu verleihen, so daß es auch sprechen konnte und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Standbild des Tieres nicht anbeteten.
16 Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen.
17 Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
18 Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

Im Buch Judit wurde der Antichrist, der das erste Tier und dessen letztes Haupt ist, durch die Zahl 6.6.6. identifiziert. Sein Krieg gegen den Papst wurde, mit Zeitangaben, beschrieben, der Tag des Sieges des Antichristen über dem Papst war der 28. Februar 2013.

Alle Mächte über die der Antichrist verfügen konnte wurden gegen den Papst eingesetzt, alle die den Papst geschwächt und ihn bekämpft haben, haben dem Antichristen gedient.

Das zweite Tier wird im Aussehen mit einem Lamm verglichen. Es will die Gläubigen als Hirte leiten. Doch eine große Änderung kann beobachtet werden.

Offb 13:12 „Die ganze Macht des ersten Tieres übte es vor dessen Augen aus. …“

Die Mächte, die dem Antichristen, bewußt oder unbewußt, dienstbar waren, haben den am 28. Februar zurückgetretenen Papst bekämpft. Dem zweiten Tier werden sie aber ihre Unterstützung geben, die ganze Macht des ersten Tieres.


Das zweite Tier, wie ein Lamm mit zwei Hörnern bringt die Menschen dazu das erste Tier mit sieben Köpfen, das aus dem Meer kommt, anzubeten. Quelle: Kloster Dionysiou auf dem Berg Athos in Griechenland.

5.4 Die nachgeäffte Dreifaltigkeit

Offenbarung 16:13-16
13 Dann sah ich aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister hervorkommen, die wie Frösche aussahen.
14 Es sind Dämonengeister, die Wunderzeichen tun; sie schwärmten aus zu den Königen der ganzen Erde, um sie zusammenzuholen für den Krieg am großen Tag Gottes, des Herrschers über die ganze Schöpfung.
15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig, wer wach bleibt und sein Gewand anbehält, damit er nicht nackt gehen muß und man seine Blöße sieht.
16 Die Geister führten die Könige an dem Ort zusammen, der auf hebräisch Harmagedon heißt.

Die drei Wesen, die Nachäffer der Dreifaltigkeit, werden hier in einer Weise dargestellt, die ihre Absicht der Imitation offenlegt. In einem kurzen Satz werden genannt:

  1. Maul des Drachen (Satan)
  2. Maul des Tieres (Das erste Tier)
  3. Maul des falschen Propheten (Das zweite Tier)

Ihr wahres Wesen wird mit drei unreinen Geistern verglichen, die wie Frösche aussahen. Die Frösche sind Reptile die den Aufenthalt im Schlamm lieben und in der Nacht sehr laut werden können.

Die unreinen Geister sammeln die Könige, die sich von ihnen verführen und leiten lassen, zum großen Krieg am Tag Gottes. Der Ort an dem die Könige mit ihren Armeen gesammelt werden ist „Harmagedon“ oder Megiddo. Dieses liegt in der Ebene von Jesreel, auch Esdraelon genannt, und ist der Ort an dem Holofernes, vor dem Angriff auf Bethulia, seine Armee gesammelt hat.

6. Das wahre Schlachtfeld

Aktuelle Ereignisse, insbesondere die sich verschärfende, auf einen Krieg zusteuernde Lage im Nahen Osten, in Syrien, scheinen den Verlauf der Endzeitchronologie im Buch Judit zu bestätigen.

Wird nicht auch im Buch Judit die Ebene von Damaskus besonders hervorgehoben, an der Holofernes ein erbarmungsloses, schreckliches Strafgericht vollstreckt, um alle Nachbarvölker mit Grauen zu erfüllen? Sind nicht alle genannten Gebiete, Länder, Städte aus dem Nahen Osten?

Mancher mag versucht sein die Übereinstimmungen zu suchen und sie als Erfüllung der Prophezeiungen in der hl. Schrift deuten.

Das ist ein Fehler. Das wahre Schlachtfeld ist nicht der Nahe Osten, obwohl die Revolutionen in den arabischen Ländern und die dort stattfindenden Kriege dazugehören. Es sind aber nur Schatten, manche auch Trugbilder die ablenken, des apokalyptischen Kampfes der jetzt stattfindet.

Das wahre Schlachtfeld umfasst die ganze Erde. Himmel und Hölle sind auf Kollisionskurs. Die letzte Schlacht findet jetzt auf der Erde statt und wir sind Soldaten.

Wer sich nicht täuschen lassen will muß genau verstehen wer gegen wen kämpft, wer der Feind ist und welches seine wahren Ziele und Absichten sind.

Das Buch Judit gibt uns eine präzise Antwort darauf, wie der Weg zur Niederlage und der Weg zum Sieg für jeden einzelnen von uns aussieht. Sowohl Achior als auch Judit unterweisen uns.

Die Rede Achiors:

Judit 5:17-21
17 Solange sie sich nicht gegen ihren Gott versündigten, blieb das Glück ihnen treu; denn ihnen steht ein Gott bei, der das Unrecht haßt.
18 Als sie aber von dem Weg abwichen, den er ihnen gewiesen hatte, wurden sie in vielen Kriegen mehr und mehr aufgerieben und schließlich als Gefangene in ein fremdes Land verschleppt. Der Tempel ihres Gottes wurde dem Erdboden gleichgemacht, und ihre Städte fielen ihren Feinden in die Hand.
19 Jetzt aber haben sie sich wieder ihrem Gott zugewandt und sind aus den Ländern heimgekehrt, in die sie verstreut worden waren. Sie haben Jerusalem, wo ihr Heiligtum steht, wieder in Besitz genommen und das verlassene Bergland von neuem besiedelt.
20 Wenn nun, mein Herr und Gebieter, auf diesem Volk eine Schuld lastet und sie sich gegen ihren Gott versündigt haben und wenn wir uns vergewissert haben, daß dieser Anlaß zum Unheil bei ihnen vorliegt, dann können wir hinaufziehen und sie vernichtend schlagen.
21 Wenn aber ihr Volk sich nichts zuschulden kommen ließ, dann möge mein Herr nur ja davon Abstand nehmen. Sonst würde ihnen nämlich ihr Herr und Gott Hilfe leisten, und wir müßten uns dann vor aller Welt schämen.

Die Rede Judits:

Judit 8:18-27
18 Denn eines gab es bei uns nicht und gibt es auch heute nicht: Es gibt weder einen Stamm noch eine Familie, weder einen Gau noch eine Stadt, die von Menschen gemachte Götter anbeten, wie es in früherer Zeit geschah.
19 Damals wurden unsere Väter dem Schwert und der Plünderung preisgegeben und mußten vor den Augen unserer Feinde schwere Niederlagen erleiden.
20 Wir aber kennen keinen anderen Gott als ihn allein. Daher dürfen wir hoffen, daß er uns und unser Volk nicht im Stich lassen wird.
21 Wenn wir nämlich überwältigt werden, dann wird auch ganz Judäa erobert und unser Heiligtum geplündert werden. Von uns aber wird Gott für die Entweihung des Heiligtums blutige Rechenschaft fordern.
22 Uns wird er die Ermordung unserer Brüder, die Entvölkerung des Landes, die Verwüstung unseres Erbbesitzes zur Last legen, inmitten der Heiden, bei denen wir als Sklaven dienen und unseren Herren Anlaß zu Spott und Verachtung sein werden.
23 Unsere Knechtschaft wird dann nicht mehr zum Guten gewendet werden, sondern der Herr, unser Gott, wird sie für uns zur Schande werden lassen.
24 Daher, liebe Brüder, wollen wir jetzt unseren Stammesbrüdern beweisen, daß wir für ihr Leben einstehen und daß das Heiligtum, der Tempel und der Altar, sich auf uns verlassen können.
25 Bei alldem aber laßt uns dem Herrn, unserem Gott, danken, daß er uns ebenso prüft wie schon unsere Väter.
26 Denkt daran, was er mit Abraham machte, wie er Isaak prüfte und was Jakob im syrischen Mesopotamien erlebte, als er die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, hütete.
27 Denn wie er diese Männer im Feuer geläutert hat, um ihr Herz zu prüfen, so hat er auch mit uns kein Strafgericht vor, sondern der Herr züchtigt seine Freunde, um sie zur Einsicht zu führen.


Judit bringt das Haupt des Holofernes Nachts nach Betulia und zeigt es den Männern. Judit 13:15 “ … Seht, das ist der Kopf des Holofernes, des Oberbefehlshabers der assyrischen Truppen, … Der Herr hat ihn durch die Hand einer Frau erschlagen.“. Von Gustave Dore.

7. Judit und Holofernes in den Visionen Anna Katharina Emmerichs

7.1 Abschrift aus den Visionen A.K. Emmerichs

Quelle [1]: Seite 33-36

Blick auf Holofernes und Judith. Jesus im Walde Hareth und bei Salem.
15. und 16. Oktober

15. Oktober. Von Krankheit und Gemütsleiden gestört, erzählte sie Folgendes sehr unbestimmt: Ich meine, Jesus ist in einem Tal zwischen Alexandrium und dem südlich von Garizim liegenden Lebona von etwa fünf Stunden nordöstlich durch einem Feld bis zu einem Walde westlich von Salem gegangen. Ich erinnere mich dunkel, daß Er hier bei einzelnen Bauern war. Es sind hier in der Gegend viele schöne Höhlen, und hier herum muß auch der Baum sein, unter dem Gideon das Korn gedroschen. Hier in diesem Walde hatte der schlechte Kerl Holofernes gelegen; er ist hier über den Jordan gekommen, und da gewesen, ehe man noch in Jerusalem etwas davon gewusst hat. Das Land ist hier ein wenig höher. Es ist hier, wo der Jordan sich so westlich gen Jerusalem wendet, daß er daran vorbeifließen würde, wenn er gerade in seiner Richtung dahinüber könnte. Da kam Holofernes, ein Feldherr des Nabuchodonosor herüber. Hier sagte sie noch einiges Undeutliche von Wasser, das um Bethulien zum Jordan fließe, und daß man in Bethulien keinen Brunnen habe. Holofernes habe hier hinauf rings um Bethulien gelegen; es liege bei Kana, Jotapa, Tarichäa, Thabor, Nazareth u.s.w. Holofernes sei teils hier wieder hinüber, teils auf der Westseite geschlagen, und Alles bei der Stadt im Philisterland gefangen und getötet worden, wo David einmal mit vierhundert Mann gelebt habe, sie heiße wie Ais oder Achzib, das nördlich von Ptolomais am Meere liege.

Zwei Tage danach holte Anna Katharina unter Tränen großer Verlassenheit Folgendes nach:

Jesus ist am Dienstag den 15. Oktober etwa fünf Stunden weit nördlich gereist und hat bei einem Bauern übernachtet. Die Laubhütten habe ich noch nicht ganz abgebrochen gesehen, sondern nur von den Ecken Etwas abgenommen. Es ist hier eine schöne, fruchtbare Gegend, die Mutter Gottes pflegt hier herüber zu reisen, wenn sie nicht über das Gebirg von Samaria zieht. Jesu Herberge war eines jener Hirtenhäuser, die Maria auf der bethlehemitischen Reise gut aufgenommen haben. Es kann etwa westlich über Akrabis liegen. Dies ist nicht die Gegend, wo Jesus das letzte Mal von Jerusalem ausziehend, so schnell und heftig lehrend viele Orte durchzogen hat, und wo die Jünger so müd und verdrossen gewesen sind; jene Gegend ist an der andern westlicheren Seite. Er ist westlich von dem Garizim, damals nach Sichar gekommen. Jesus ist in der heutigen Nachtherberge auch auf seiner Flucht nach dem letzten Ostern, vom Jordan nach Thyrus zu, gewesen.

16. Oktober. Jesus ging heute Morgen von dem Bauern, wo er in der letzten Nacht geschlafen hatte, ein paar Stunden weiter nördlich, etwa drei Stunden östlich von Sichar, zu andern Bauern-Wohnungen, an der Abendseite des Waldes Hareth gelegen, der über einen hohen Rücken von Mittag nach Mitternacht sich streckend westlich von Salem dem Felde vor Sichar die östliche Grenze gibt.
(Was Jesus hier tat, vergaß sie durch ihren Kummer.)

Jesus war hier schon etwas nördlicher als Salem. Er ging aber um Mittag südöstlich durch den Wald über den Bergrücken in die Ebene von Salem. Dieser Wald von hohen starken Bäumen mit vielen schönen Höhlen ist der Wald Hareth, in welchen Holofernes mit seinem Heer zuerst einzog, als er hier über den Jordan kam. Dieser Einfall war während der letzten Zeit des tierischen Zustandes des Königs Nabuchodonosor. Bethulien hatte teils Wasser von der Quelle, nördlich wo das Bad ist, durch Wasserleitung in Röhren, teils von der anderen Seite auch durch Röhren und das fließt wieder in den Jordan.

Am 27. (wahrscheinlich Tisri) sind die Feinde in’s Land eingerückt. Holofernes kam nicht eigentlich von diesem Nabuchodonosor, er war Meder, und hing mit dem König Kyaxares zusammen, bei welchem der Prophet war, den ich immer Glanzstern nenne, (Zoroaster). Dieser König hat den gefangenen Juden, die goldenen Teller und Becher vom Tempelraube, welche ihm geschenkt worden, bei einem Gastmahle wieder gegeben, da sie ihm einen Fußfall getan. Der Mann Susanna’s ist dabei gewesen. Holofernes hatte diesem Kyaxares einmal ein Gefälligkeit getan, und hat darum das Heer von ihm bekommen. Er hat so geprahlt, Alles zu erobern, er war eine Art Bonaparte, und verstand nicht viel von dem Wesen der Juden. Als er ins Land fiel, war der Tempel noch verwüstet und die Juden noch nicht ganz aus der Gefangenschaft.

Ich sah das ganze Bild wie es in der Schrift steht. Achior ward von einem Trupp Reiter nach Bethulien gebracht. Die Juden waren durch diese sehr erschreckt, glaubten, es seien Kundschafter, oder ein Vortrab. Das Heer kam von oben herab, und ist bis gegen den Stamm Benjamin hinab hereingedrungen. Bethulien war die stärkste Festung; Holofernes umgab sie, und wollte nach ihrem Falle in der Breite des Landes herab gegen Jerusalem marschieren. Das Zelt des Holofernes hatte drei Gemächer gehabt, im mittleren ward gespeist, im vorderen waren seine Leute, und im hintersten die Schlafstelle.

Judith war durch die Gnade Gottes in den Tagen ihrer Anwesenheit so majestätisch schön, daß Holofernes ganz verwundert und scheu war. Am Abende zuvor nahm dieser ihr Glanz noch zu, und wenn er durch den Wein kühner sich ihr näherte, mit ihr zu scherzen, und sie küssen wollte, mußte er vor einer übernatürlichen Hoheit in ihr ganz scheu zurückweichen. Sie war dabei ungemein anmutig, gesprächig und lustig, und forderte ihn immer mehr zum Trinken auf. Als er nun sehr trunken war, brachten ihn seine Diener in sein Schlafzelt, und Judith begab sich in ihrem Raum, der nur durch einen Vorhang abgesondert war. Die obere Seite ihrer Betten standen gegeneinander. Nun zogen sich die Diener zurück. Alles Weitere erzählt sie ganz wie die hl. Schrift, außer daß Judith noch sehr viele Behänge des Bettzeltes von Perlen und Edelsteinen abgeschnitten und mitgenommen habe.

Als Judith mit dem Haupte des Holofernes Nachts nach Bethulien kam, stieg sie auf die steinerne Erhöhung auf dem Platze, von welcher man die Verordnung abzulesen pflegt. Da sprach sie den Lobgesang, zeigte das Haupt des Holofernes und redete mit dem Volke, das mit Fackeln umherstand. Nach dem Siege über das feindliche Heer kamen die Priester von Jerusalem um Judith zu ehren, und sie zog auch mit ihnen dahin. Das Schwert des Holofernes, womit sie ihn getötet, kam in den Tempel.


Judit und Holofernes. Unter dem Deckenfresko von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle wählt die Konklave der Kardinäle den Papst.

7.2 Bestätigung der Auslegung des Buches Judit durch Anna Katharina Emmerich. Zusätzliche Informationen.

Die Visionen A.K. Emmerichs sind ein kostbarer, himmlischer Schatz und es ist eine große Gnade dass wir ihn erhalten haben.

Auch für die Auslegung des Buches Judit sind die von A.K. Emmerich empfangenen Visionen eine klare Bestätigung. Gleichzeitig wird auch der übernatürliche Ursprung der Visionen A.K Emmerichs immer wieder bestätigt.

Einige Aussagen aus dem beigefügten Zitat werden genauer betrachtet. Sie enthalten Zeitangaben oder zusätzliche Informationen.

a.) „Dieser Einfall war während der letzten Zeit des tierischen Zustandes des Königs Nabuchodonosor.“

Das ist eine direkte Bestätigung dass die Handlung in der letzten Zeit der „sieben Zeiten“ des tierischen Zustandes des Königs Nebuchadnezzars, wie von Daniel prophezeit, stattfindet.

Die sieben Zeiten waren das Hauptthema der Beitragsreihe die zusammengefasst sind unter: [2] „Die Sieben Zeiten. Teil 1 bis 10“

Der letzte „Nebukadnezzar“, das letzte Haupt des ersten Tieres, ist der Antichrist.

b.) „Als er ins Land fiel, war der Tempel noch verwüstet und die Juden noch nicht ganz aus der Gefangenschaft.“

Erneut erhalten wir eine wichtige Zeitangabe, die kaum präziser sein könnte.

Der Tempel war zur Zeit von Holofernes Angriff noch verwüstet und die Juden „noch nicht ganz“ aus der Gefangenschaft. Die „sieben Zeiten Entsprechung der Gefangenschaft ist der Zeitraum von 70 Jahren von 1944 bis 2014.

Die Entsprechung der Aufforderung Haggais zum Wiederaufbau des Tempels wurde tagesgenau bestimmt. Sie leitet den Anfang der Endzeit ein, die am 6. November 2010 begonnen hat.

c.) „Holofernes kam nicht eigentlich von diesem Nabuchodonosor, er war Meder, und hing mit dem König Kyaxares zusammen, …“

Der Antichrist und alle anderen Häupter des ersten Tieres, vom ersten König von Babylon angefangen, waren und werden sein weltliche Könige, die mächtigsten Könige ihrer Zeit.

Hier erfahren wir das Holofernes, der falsche Prophet, ursprünglich nicht von der Seite Nebukadnezzars des Assyrers kam, sondern vom medischen König Kyaxares, dem Papst und Haupt der katholischen Kirche, und selbst, wie der Papst, ein Meder ist.

d.) „Holofernes hatte diesem Kyaxares einmal ein Gefälligkeit getan, und hat darum das Heer von ihm bekommen.“

Holofernes, der falsche Prophet, hatte dem Papst einmal eine Gefälligkeit getan und dafür „das Heer“, ein hohes Leitungsamt, erhalten.

e.) „Dieser König hat den gefangenen Juden, die goldenen Teller und Becher vom Tempelraube, welche ihm geschenkt worden, bei einem Gastmahle wieder gegeben, da sie ihm einen Fußfall getan.“

Der medische König Kyaxares, das ist der Papst den der Antichrist lange bekämpft und letztendlich gestürzt hat, gibt dem Volk Gottes, das sind die katholischen Christen, einen Teil des geraubten Tempelschatzes zurück. Es ist nur ein Teil des Tempelschatzes, der Teil über den der Papst verfügen konnte, weil es in seinem Besitz gekommen ist.

f.) “ Holofernes … Er hat so geprahlt, Alles zu erobern, er war eine Art Bonaparte, und verstand nicht viel von dem Wesen der Juden.“

Holofernes, der falsche Prophet wird mit Napoleon Bonaparte verglichen, der „sieben Zeiten“ Entsprechung der assyrischen Feldherrn die das Nordreich Israel vernichtet haben. Auch wird ihm bescheinigt dass er vom „Wesen der Juden“ nicht viel verstand. Das ist gleichbedeutend mit der Aussage dass ein hoher Hirte der katholischen Kirche vom Wesen des Christentums nicht viel versteht.

g.) „Bethulien war die stärkste Festung“

Wortbedeutung hebräisch:

„betulah“: Jungfrau
oder zusammengesetzt aus „betulah“ und „Jah“: Jahwes Jungfrau

8. Die siebte Zeichnung der Bettlerin von Heilig Geist

Die siebte Zeichnung enthielt als zentrale Botschaft den Hinweis auf das Datum: 27. Juni 2013.

Abgebildet war ein Hut.

Die prophetische Bedeutung der siebten Zeichnung ist, nach den Einsichten zum Buch Judit aus diesem Beitrag, die folgende:

Der 27. Juni 2013 ist das Datum an dem der Antichrist den falschen Propheten beauftragt hat, das Strafgericht an der ganzen Erde zu vollstrecken. Es ist gleichzeitig der zentrale und einzige Schlüssel, der zum Verständnis der Zeiten im Buch Judit benötigt wird.

Der Hut in der Zeichnung ist ein Symbol für:

  1. Beauftragung, Auftrag, (Marsch-)Befehl
  2. Rang, Vollmacht, Amt, Weihe

Die letzte der sieben Zeichnungen enthält somit eine weitere, unabhängige Bestätigung des Schlüssels zu den Zeiten im Buch Judit.

Der am 21. April 2013 veröffentlichte Beitrag zu den sieben Zeichnungen kann unter Quelle [3] gelesen oder als PDF-Datei geladen werden:
Verweis: Beitrag zu den sieben Zeichnungen , PDF-Datei: Beitrag zu den sieben Zeichnungen


Die siebte Zeichnung der Bettlerin von Heilig Geist, erhalten am 27. Juni. Der Hut.

9. „Maria dem Teufel und seinem Anhang furchtbar wie ein wohlgeordnetes Kriegsheer.“ Ludwig Maria Grignion von Montfort.

Im „Goldenen Buch“ des großen Marienverehrers Ludwig Maria Grignion von Montfort finden wir eine Prophezeiung des Heiligen die die letzten Zeiten betrifft. Insbesondere wird darin die Rolle der heiligen Muttergottes Maria hervorgehoben, die dem dämonischen Feind schrecklich wie ein wohlgeordnetes Kriegsheer erscheint und ihn besiegen wird.

Ein kleiner Ausschnitt, der genau zur Endzeit-Entsprechung des Buches Judit passt, wird im Folgenden wiedergegeben.

Wer das „Goldene Buch“ Grignion von Montforts noch nicht gelesen hat, sollte dies jetzt nachholen, denn es wird zu seinem großen Gewinn sein.

Auch den Vollzug der darin enthaltenen Marienweihe sei jedem jetzt dringend empfohlen. Es ist die Einordnung in das Kriegsheer Mariens, das Kriegsheer das Welt und Hölle nicht überwinden kann.

9.1 Buchauszug

Quelle [4]: Das Goldene Buch: Die Wahre Andacht zu Maria, das Geheimnis Mariä und die Liebe zum Kreuz, vom Hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort

1. Prophetischer Blick in die letzten Zeiten

7. Schließlich soll Maria der Schrecken der Dämonen und ihres Anhanges werden, gleich einem in Schlachtordnung aufgestellten Heere, und zwar gerade in den letzten Zeiten, weil der Satan wohl weiß, dass ihm dann nur noch wenig Zeit zur Verfügung steht, um die Seelen zu verderben, und er daher seine feindlichen Anstrengungen und Angriffe von Tag zu Tag verdoppeln wird. Alle Kraft wird er zusammenfassen, um neue Verfolgungen gegen die Kirche heraufzubeschwören und besonders den treuen Dienern und wahren Kinder Mariä schreckliche Nachstellungen zu bereiten, weil er sie am wenigsten zu überwinden vermag.

2. Der Kampf Mariä und ihrer Kinder gegen Satan und seinen Anhang

Hauptsächlich von jenen letzten grausamen Angriffen des Teufels, welche sich bis zur Herrschaft des Antichristen von Tag zu Tag vermehren, ist jene erste und berühmte Weissagung und jener Fluch Gottes zu verstehen, der schon im irdischen Paradies gegen die Schlange geschleudert wurde. Es ist sicher angebracht, in diesem Zusammenhang zum Ruhme der allerseligsten Jungfrau, zum Heile ihrer Kinder und zur Beschämung des bösen Feindes näher auf diese erste frohe Botschaft einzugehen. Inimicitias ponam inter te et mulierem, et semen tuum et semen illius; ipsa conteret caput tuum et insidiaberis calcaneo ejus (Gen 3,15), „ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deiner Nachkommenschaft und ihrer Nachkommenschaft; sie wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihrer Ferse nachstellen.“

Nur einmal hat Gott eine Feindschaft und zwar eine unversöhnliche Feindschaft gestiftet, welche fortdauern, ja sogar zunehmen soll bis ans Ende der Zeiten: die Feindschaft zwischen Maria, der Mutter Gottes, und dem Teufel und damit auch zwischen ihren beiderseitigen Anhängern. Die furchtbarste und stärkste Gegnerin, welche Gott dem Satan gegenüberstellen konnte, ist Maria, die gebenedeite Jungfrau und Mutter des Erlösers. Gott verlieh ihr schon vom Paradiese an, obgleich sie damals nur in seiner Idee existierte, einen solchen Hass gegen diesen verfluchten Feind Gottes, einen so großen Eifer, die Bosheit dieser alten Schlange aufzudecken, und so große Macht um diesen stolzen und ruchlosen Geist zu besiegen, niederzuwerfen und zu zertreten, dass dieser Maria mehr fürchtet als alle Engel und Menschen, ja in einem gewissen Sinn sogar mehr als Gott selbst. Damit soll gewiss nicht gesagt sein, dass die Feindschaft, der Hass und die Macht Gottes nicht unendlich größer wären, als die der heiligen Jungfrau, deren
Vollkommenheiten begrenzt sind. Es soll vielmehr besagen, dass Satan in seinem Hochmut unendlich mehr leidet, von einer geringen und demütigen Magd des Herrn als von diesem selbst besiegt und bestraft zu werden, und dass ihre Demut für in vernichtender wirkt, als die Allmacht Gottes. Zudem hat Gott der allerseligsten Jungfrau eine solche Gewalt über die Teufel verliehen, dass diese einen ihrer Seufzer zugunsten einer Seele mehr fürchten als die Fürbitten aller übrigen Heiligen und durch eine einzige ihrer Drohungen mehr zu leiden haben als durch alle anderen Qualen, wie dies die Teufel selbst schon oft genug wider Willen durch den Mund der Besessenen bekennen mussten.

Was Luzifer durch seinen Stolz verloren hat, das hat Maria durch ihre Demut zurückerobert. Was Eva durch ihren Ungehorsam verdorben und eingebüßt hat, das hat Maria durch ihren Gehorsam wieder gutgemacht. Indem Eva der Schlange folgte, hat sie alle ihre Kinder mit sich ins Verderben gerissen und sie der Schlange überliefert; indem Maria sich vollständig Gott unterwarf, hat sie alle Kinder und Diener gerettet und mit sich der göttliche Majestät geweiht.

Gott hat aber nicht nur Feindschaft gestiftet zwischen Maria und dem Teufel. Gott hat auch Hass und Zwietracht gesät zwischen den wahren Kindern und Dienern Mariä und den Sklaven Satans. Wahre Liebe ist zwischen ihnen unmöglich, da sie keine inneren Beziehungen zu einander haben. Wie Kain einst seinen Bruder Abel und Esau seinen Bruder Jakob verfolgte, treffliche Vorbilder der Verworfenen und der Auserwählten, so haben auch die Kinder Belials, die Knechte Satans oder die Freunde dieser Welt bisher die Kinder und Anhänger der allerseligsten Jungfrau stets verfolgt und werden es in Zukunft noch mehr tun als je zuvor. Maria die demütige Jungfrau, wird aber über ihren stolzen Feind immer den Sieg behaupten und zwar so glänzend, dass sie ihm sogar das Haupt, den Sitz seines Stolzes, zertreten wird. Sie wird jederzeit seine Schlangenbosheit und seine höllischen Anschläge enthüllen, seine diabolischen Pläne zunichte machen, und bis zum Ende der Zeiten ihre treuen Diener vor seiner grausamen Kralle beschützen.
Die Macht Mariä über alle Teufel wird besonders in den letzten Zeiten offenbar werden, wenn Satan ihrer Ferse nachstellen wird, womit ihre demütigen Diener und ihre bescheidenen Kinder gemeint sind, welche Maria aufrufen wird, um ihn zu bekämpfen. Es werden unscheinbare, arme Menschen sein in den Augen der Welt, von allen erniedrigt, getreten und gedrückt, wie die Ferse im Vergleich zu den übrigen Gliedern des Körpers. Aber dafür werden sie reich sein an Gnaden vor Gott, die ihnen Maria im Überfluss zuwenden wird.

Quellen:

[1] „Das Leben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi nach den Gesichten der gottseligen Anna Katharina Emmerich“, aufgeschrieben von Clemens Brentano, 2-ter Band, Regensburg 1858

[2] „Die Sieben Zeiten. Teil 1 bis 10“

[3] Beitrag vom 21. April 2013:
Verweis: Beitrag zu den sieben Zeichnungen , PDF-Datei: Beitrag zu den sieben Zeichnungen

[4]: Das Goldene Buch: Die Wahre Andacht zu Maria, das Geheimnis Mariä und die Liebe zum Kreuz, vom Hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort, LINS-Verlag

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